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Eröffnung der VitaMed 

Eröffnung der VitaMed

VitaMed - Medizinischen Versorgungszentrum Cochem-Zell wurde am 15. Juli 2005 feierlich eröffnet. VitaMed ist nicht nur ein Novum für die Marien-Gruppe, sondern auch für Rheinland-Pfalz, denn es ist das erste Medizinische Versorgungszentrum (kurz MVZ genannt) in Rheinland-Pfalz, das in der Trägerschaft eines Krankenhauses steht.

Am Empfang im Marienkrankenhaus Cochem nahmen zahlreiche prominente Gäste teil, wie z.B. Dr. Werner Langen (Mitglied des Europäischen Parlamentes), Peter Bleser (Mitglied des Deutschen Bundestages), Herbert Jullien (Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz), Eckhard Huwer (Landrat des Landkreises Cochem-Zell), Dr. Gerald Gaß (Leiter der Abteilung Gesundheit des Gesundheitsministeriums Rheinland-Pfalz), Walter Bockemühl (Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland-Pfalz) sowie die Bürgermeister bzw. Beigeordneten der Verbandsgemeinden und der Stadt Cochem.

Viel Lob

"Das Marienkrankenhaus und sein Geschäftsführer sind für uns ein wichtiger und innovativer Partner", lobte bei der Eröffnung Dr. Gerald Gaß, Abteilungsleiter im rheinland-pfälzischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit. Mit dem MVZ erschließen sich neue Chancen für Patienten, aber auch für die Ärzte. Hier würden medizinische Kompetenzen gebündelt und die Versorgung in der ländlichen Region gewährleistet, betonte Gaß. Im Übrigen seien das MVZ und der Träger auch für die regionale Wirtschaft von großer Bedeutung, fügte der Abteilungsleiter hinzu mit Blick auf die über 400 Arbeitsplätze und 50 Ausbildungsplätze, die mit dem Marienkrankenhaus, dem MVZ, aber auch den Seniorenheimen St. Hedwig in Cochem und St. Katharina in Treis-Karden mittlerweile im Kreis Cochem-Zell bestehen.

"Das MVZ ist eine innovative Entscheidung und verdient Respekt und Anerkennung", meinte auch Walter Bockemühl, der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz. Er sei sich sicher, dass sich die Einrichtung in kürzester Zeit etabliere und das MVZ für die ambulante Versorgung in der Region ein Vorteil ist. Mit diesem Versorgungszentrum habe der Kreis Cochem-Zell bewiesen, dass er mit zu den innovativen Regionen im Land gehöre.

„Wir gehen mit dem MVZ in Cochem ganz neue, innovative Wege. Dies ist der Beginn einer neuen Entwicklung mit großer Bedeutung für das Marienkrankenhaus", hob Winfried Mohr, der Geschäftsführer des Marienkrankenhauses und der VitaMed GmbH, hervor.

Das MVZ sei wichtig sowohl für die Sicherung des Krankenhausstandorts wie auch für den Aufbau eines echten Gesundheitszentrums in Cochem. Das MVZ werde ohne jegliche Zuschüsse errichtet, das unternehmerische Risiko liege allein beim Träger, so Direktor Mohr weiter. Und man wolle weiter investieren, so beispielsweise in einen Anbau am Krankenhaus. Mohr: "Wir sind überzeugt, die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben. Denn mit unseren Gesundheitsleistungen gehören wir zu einer Branche, die Zukunftschancen hat."

Das Medizinische Versorgungszentrum wolle das Vertrauen der Patienten, aber auch der niedergelassenen Ärzte gewinnen, betonte Winfried Mohr. Es sei nicht das Ziel, hausärztlich tätig zu werden, es sollen aber die Voraussetzungen für ein Facharztzentrum geschaffen werden, woraus sich im Verbund mit dem MVZ und den niedergelassenen Ärzten ein Gesundheitszentrum entwickeln könne.

Gerade diese Kooperationsabsichten begrüßte Landrat Eckhard Huwer, auch mit Blick auf die Kritik einiger niedergelassener Ärzte im Vorfeld der MVZ-Gründung. "Dies hier ist ein sehr positiver Ansatz und ich bin mir sicher, dass die Arbeit hier erfolgreich ist", so der Landrat.

 

Bei der Eröffnung der VitaMed gab es Lob von Dr. Gerald Gaß (2. von links) von der rheinland-pfälzischen Landesregierung und dem AOK-Vorstandsvorsitzenden Walter Bockemühl (rechts).